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Hier ist ein Aufschluß aus der Westalb zu sehen. Genau in Bildmitte
verläuft die T/J-Grenze. Es liegt das Neophylliten-Lager des untersten Juras auf dem obersten Rhät-Sandstein auf. Dazwischen verläuft ein Bonebed unterschiedlicher Stärke. Es mißt 5 cm oder weniger. Es muß nochmals
erwähnt werden, daß in der Westalb das erste Drittel des Hettangiums nicht zur Ablagerung kam, und daher die Horizonte des Psiloceras tilmanni, Psiloceras spleae und Psiloceras erugatum fehlen.
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So sieht im Idealfall dieses Bonebed aus. Es liegt auf einem
kristallinen Karbonats-Horizont auf und gehört noch zum Rhät-Sandstein der obersten Trias.
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Die Hammerspitze zeigt auf die Trennungslinie zwischen Trias und Jura
in der Westalb. Das unmittelbar darüber liegende Neophylliten-Lager gehört bereits zum Jura. Würde die Schichtlücke nicht bestehen, dann läge hier erst mal der Horizont von Psiloceras tilmanni, Psiloceras spelae und Psiloceras erugatum.
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Ein Gesteinsbrocken aus dem Neophylliten-Lager. Ammoniten sind darin
recht spärlich gesät und dienen wohl eher der wissenschaftlichen Forschung als der Bereicherung privater Sammlungen.
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Neophyllites antecedens mit der unverkennbaren Sutur.
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Ein Handstück aus dem Neophylliten-Lager, welches man durchaus als
“Glücksfund” einstufen darf.
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Obiger Neophyllites aus der Nähe betrachtet. Auch hier ist die
neophyllitische Sutur erkennbar.
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Die Psiloceraten, die in der Westalb über den Neophylliten liegen,
treten manchmal häufiger in Erscheinung, sofern man mit etwas Glück überhaupt passendes Gestein dazu entdeckt. Psiloceraten zeigen eine zerschlitztere Sutur wie dieser Psiloceras psilonotum aus der Westalb schön erkennen läßt. Daher sind Neophylliten von den Psiloceraten auch durch den weniger geübten Ammonitensammler unterscheidbar.
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Psiloceras psilonotum (4,5 cm). Aus einem verwitterten Lesestein, weshalb die Einfärbung besonders ockerfarben ausfällt.
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Die Psiloceraten der Arten plicatulum (berippt) und psilonotum (glatt).
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Weitere Funde aus der psilonotum-Subzone.
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Psiloceras sp. Vereinzelt treten seltenere Formen auf. Hier ein 2,5 cm messendes stark beripptes Exemplar eines Psiloceraten aus der psilonotum-Subzone.
In der Westalb sind im unteren Hettangium weder Nautiliden noch Phylloceraten oder andere Formen als das Psiloceraten-Spektrum anzutreffen.
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So wirkt die Gesteins-Matrix in den psilonotum-Bänken. Nach
einer gepflegten Sammlung sieht das dann nicht mehr aus. Es muß betont werden, daß die Ammoniten im Psilonoten-Kalk eher selten sind und lediglich schlecht erhaltene Muscheln und Austern manchmal in Massen
vorkommen, die sich aber meistens nicht unbeschädigt aus dem Stein lösen lassen. Es scheint in diesen Bänken eine Ereignislage zu geben, in welcher die Psiloceraten dann in Nestern vorkommen können und aus welcher
die begehrten Handstücke mit etlichen Exemplaren drauf stammen, die man manchmal bei versierten Sammlern oder in der Literatur als Einzelstücke zu sehen bekommt. Das sind aber reine Glücksfunde und der Sammler sucht
im Regelfall vergeblich nach den Psiloceraten und schon gleich gar nach so tollen mehrexemplarischen Handstücken. Das ist die realistische Ausbeute eines Sammler-Sommers.
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In den letzten Jahren haben die wissenschaftlichen Forschungen im
untersten Hettangium so manche bisherige Wissenlücke schließen können und es wird deutlich, was bei den unvollständigen Sedimente in Süddeutschland im untersten Hettangium so alles fehlt. In der Westalb beginnen die
ersten Jura-Ammoniten mit den Neophylliten und es fehlen die untersten Hettangium-Sedimente mit den Psiloceraten spelae, tilmanni und erugatum.
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