Meßstetten

Diese Seite ist meinem Heimatstädtchen gewidmet (ca. 5520 Einwohner ohne Teilorte). http://www.messstetten.de/

Der höchste Punkt liegt bei 989 Meter über Meeresspiegel und so gilt Meßstetten als die höchstgele- gene Stadt Deutschlands. Geologisch liegt Meßstetten auf einer kuppigen Hochfläche die hauptsächlich aus den Delta - Epsilon - Massenkalken des Weißjuras besteht. Diese Massenkalke sind dolomitisiertes kristallines Gestein, meist ohne Fossilien. Da es sehr hart ist, trotzte es besonders gut der Verwitterung und bildete diese sanften Berge auf den Hochflächen. Aber dort, wo die verwitterungsbedingten Abhänge talabwärts führen, sind Sedimentgesteine des mittleren Weißen Juras erschlossen. Die Landschaft unmittelbar um Meßstetten herum ist nicht gerade klassisches Fundgebiet, dennoch sind auch hier Fossilien zu finden.

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Blick im Winter über den Kernort von Meßstetten das Tal hinunter nach Albstadt/Lautlingen.

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In den Wintermonaten muß die Fossiliensuche erst mal ruhen, dann ist die Zeit ausgedehnter Waldwanderungen gekommen.

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Ein typischer Gesteinsbrocken der Malm delta - Massenkalke. Manchmal liegen sie als Lochsteine in den Vorgärten.

Forstwege öffnen bisweilen das Sedimentgestein. Hier führt ein Weg von dem kristallinen Gestein abwärts.

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Unterhalb der Massenkalke steht geschichtetes Sediment des Malm delta an.

Wenn ein Forstweg gerade frisch angelegt wurde, erhält man einen Einblick in den Berg.

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Ein Ammonit hängt in der Böschung. Er kann erzählen, um welche Sedimentations - Stufe es sich hier handelt. Es ist das spröde Gestein des unteren Malm delta.

Etwas weiter unterhalb ist ein Ammonit des Malm gamma zu entdecken.

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Es ist ein 21 cm messendes Aspidoceras vermutlich der Art acanthicum.

Eine 12 cm messende Progeronia breviceps.

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 Ein äußerst seltener Ammonit aus dem Malm gamma von darüber gezeigter Fundstelle. Es handelt sich um einen Orthaspidoceras cf. uhlandi / 25 cm Durchmesser.

Nochmals werden die Sedimente des Malm delta sorgfältig geprüft. Motto: Etwas geht immer.

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Ein 14 cm messendes Aspidoceras sp. aus dem Malm gamma aus dem Waldgebiet Richtung Albstadt.

Ein 16 cm messendes Taramelliceras sp. vom Autenwang. Die Größe dieser Ammoniten läßt auf damaliges gut durchlüftetes tieferes Meer schließen.

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Eine 14 cm messende Progeronia sp. aus gleichem Gebiet.

Eine 7 cm messende Progeronia (Huguenisphinctes) sp. vom westlichen Berghang über dem Täle.

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Ein 9 cm messendes Ataxioceras sp. aus genanntem Gebiet.

Eine mit 10 cm Durchmesser recht große Gastropode aus dem Malm delta südlich von Meßstetten.

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Südlich von Meßstetten sind Schwammriffe zu beobachten, die sich in den Malm gamma 2 erstrecken.

 Sortiment aus links gezeigtem Aufschluß (17x12 cm). Ataxioceraten und Taramelliceraten aus dem Malm gamma 2.

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18 cm messender Ammonit Aspidoceras acanthicum, Malm delta. Ehemalige Baustelle Geißbühl.

Manchmal sind Ammoniten (Perisphinctes sp.) zu schlecht erhalten. Dann läßt man sie halt liegen. Irgend jemand wird sie dann schon noch brauchen.

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Ein Lithacoceras sp. mit 18 cm Durchmesser aus dem oberen Malm gamma vom Autenwanghang.

Ein weiterer Lithacoceras riedlingensis mit einem Durchmesser von 5 cm, abermals vom Autenwanghang.

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Immer diese Bruchstücke. Es wäre ein Orthaspidoceras cf. uhlandi gewesen aus dem Malm gamma 3 unterhalb vom Torfelsen.

Ein recht großer Ammonit der Gattung Crussoliceras sp. vom Gebiet unterhalb des Torfelsens. Leider nicht komplett.

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Ein Lithacospinctes sp. vom Gebiet Autenwang, ca. 9 cm Durchmesser aus dem Malm gamma 3.

Eine Rasenia involuta mit 8 cm Durchmesser aus dem Malm gamma 2 vom Roßberg-Gebiet.

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Fossilienfunde unterhalb der Schwammriffe.

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Weitere Fossilien im Geröll unterhalb der Schwammriffe.

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